Sehr geehrter Blogleser,
in diesem Blogbeitrag möchte ich mit Ihnen meine Gedanken zum Thema „Vom Crashkurs zum Cashkurs“ teilen. Dabei geht es mir viel mehr um Gewohnheiten, die uns oft sehr viel Geld kosten und somit unser Kontostand auf Dauer minimieren.

Aber zuerst möchte ich Sie fragen: „Was sind Gewohnheiten? Sind das Ursachen oder Wirkungen?“

Sie ahnen es mit Sicherheit auch. Es sind Wirkungen unserer Gedanken und Ursachen für unsere Resultate bzw. Entscheidungen.

Dabei möchte ich ein Zitat von J.W. Goethe zitieren „Achte stets auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten, Achte stets auf Deine Worte, denn Sie werden zu Handlungen, Achte stets auf deine Handlungen, denn Sie werden zu Gewohnheiten, Achte stets auf Deine Gewohnheiten, denn Sie werden Dein Charakter bilden, Achte stets auf Dein Charakter, der er bestimmt Dein Schicksal.“

Also sind die grundliegenden Ursachen unserer Gewohnheiten und Entscheidungen unsere Gedanken. Unsere Gedanken werden von Medien, Eltern, Gesellschaft etc. beeinflusst und somit sind unsere Gewohnheiten oft ein Produkt des Einflusses von aussen. Sowohl positiv, wie auch negativ. Hier ein kleiner visueller Rundgang zu Ihrem Konto, der Ihnen ganz genau zeigt, ob Ihre Gewohnheiten im Umgang mit Geld positiv oder negativ sind.

Ich möchte in diesem Artikel mit Ihnen über 5 negative Gewohnheiten sprechen, die Ihnen Geld kosten. Das heisst, wenn man diese Gewohnheiten ändern würde, würde es Ihnen Geld bringen!

1. Blindes Vertrauen in das Sozialsystem – Wenn wir uns mit dem Gedanken beschäftigen, dass jemand schon für uns sorgen wird, haben wir die Gewohnheit, sich um die Sache weniger zu kümmern bzw. nicht so verantwortungsbewusst damit umzugehen. Als Resultat schenken wir ein „blindes“ Vertrauen. Die eindeutigen Beispiele dafür sind, die gesetzliche Rentenversicherung und Steuern. Hier haben wir seit Jahren ein Gewohnheit sich gar nicht einzumischen oder sehr passiv zu sein. Somit sind nicht aktiv im Aufbau unseres Vermögens sprich nicht auf der Suche nach besseren Alternativen Kapital zum Rentenalter anzulegen oder bessere und optimale Steuermöglichkeiten zu nutzen. FAZIT: Lassen Sie uns aktiver werden und unsere Entscheidungsmuskel im Thema“ Vermögen aufbauen“ entwickeln.

2. Mangel an Finanzkompetenz – Geld mag es, wenn es ständig gezählt wird. Mit Sicherheit wissen Sie, was ich damit meine. Wenn wir es nicht zählen, findet sich jemand, der es besser zählen kann. Wie oft beschäftigen Sie sich mit der Frage: „Was bringt mir mein Geld?“ oder „Wie schnell kann ich mein Geld verdoppeln?“. Kennen Sie die ZinsesZins Formel? Wissen Sie wie sich die lineare Progression von einer exponentiellen Progression unterscheidet. Diese und viele andere Fragen würden uns nämlich dazu bringen öfter unsere Finanzen zu berechnen. Öfter vor den Entscheidungen unrentable Anlagen abzuschliessen zu warnen. FAZIT: Nutzen Sie die einfache Formel um Ihre Finanzen zu optimieren. Zins (z.B. 2%) – Inflation (ca.3%) – Steuern (30% von Zinsen ) = Ihr Ergebnis. Glauben Sie, Sie werden ab sofort bessere Ergebnisse erzielen.

3. Konsumdenken statt Investitionsdenken – Oft sind wir schnell auf Antrieb, wenn es um ein Ratenkredit in Höhe von 300,- Euro monatlich geht und sehr langsam bei der Entscheidung, wenn um ein Anlagebetrag in Höhe von 300,- Euro monatlich geht. Die Industrie und die Finanzwelt hat uns dazu erzogen in Konsum sprich Ausgaben zu denken. Das führt dazu, dass wir Autos kaufen von dem Geld was wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht kennen oder sogar nicht mögen. Wir tendieren dazu, immer grössere Fernseher zu kaufen, luxuriöse Reisen zu buchen, teuerere Autos zu kaufen. Das Resultat unser Konto ist überzogen. Auch im Falle eines zinslosen Darlehns, sind wir die Verlierer gegenüber eines Investitionsdenkers, da er zur gleichen Zeit das selbe Geld zu 2,5,7, oder gar zu 10% angelegt hat. Also habe ich ein Verlust in Höhe von diesen angenommenen Zinsen. FAZIT: Verabschieden Sie sich von Ihren Kreditkarten und Dispokrediten. Keine Kapitalanlage der Welt ist sicherer und gewinnbringender als Ihr zurückbezahlter Kredit/Dispo.

4. Die Masse macht, was die Masse macht – Jeder fühlt sich beleidigt, wenn er als „Herdentier“ genannt wird. Allerdings im echten Leben tun wir oft genau das. Wir folgen den Ratschlägen derer, die wir kennen und gehen den Weg, der uns oft von vielen bereits genutzt wird. Es wäre auch nicht falsch, wenn es Probleme lösen würde und wir von den erfolgreichen lernen würden. Die Praxis zeigt uns aber genau das Gegenteil. Wir sparen unser Geld dort, wo die Masse der Menschen das Geld spart und haben immer noch die selben Probleme. Nein, noch grössere Probleme! 90% der Bevölkerung halten 10% des echten Vermögens und 10% der Bevölkerung 90% des Vermögens. Die Masse der Bevölkerung spart ihr Geld bei den klassischen Kapitalanlagen. Stellen Sie sich nur die Frage: „Kennen Sie jemanden, der mit diesen klassischen Kapitalanlagen „reich“ oder vermögend“ geworden ist?“ Die Antwort ist eindeutig „NEIN“! FAZIT: Nutzen Sie die Wege der Erfolgreichen und Vermögenden! Gehen Sie neue Wege!!!

5. Die falsche Komfortzone – ist eine Zone unseres Gemüts bzw. unserer eingefahrenen Gewohnheiten. Aus diesem Grund verzichten wir auf jeglichen Vorschlag sich oder unser finanzielles Leben zu verändern. Das Ergebnis einer bekannten Studie hat gezeigt, dass 53% der Deutschen sich noch nie mit der eigenen Versorgungssituation beschäftigt haben und die überwiegende Mehrheit von den restlichen 43% es für „einmal gründlich reicht“ entschieden haben. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in einer Zeit wo sich jeden Tag etwas verändert. Es verändern sich auch ständig Tarife, Preise usw. und es gibt jeden Tag ein besseres Angebot. Das könnte uns eine Menge Geld einsparen oder gar bringen. Ebenfalls hat eine weitere Studie gezeigt, dass nur 8,8% der Deutschen einen Nebenjob nachgehen. Das heisst, dass keine 2 Millionen Menschen es für richtig halten ihr Haushaltsbudget aufzubessern. Dabei wissen wir doch ganz genau, dass bereits 300-500 Euro mehr in unserem Budget uns eine deutliche Steigerung der Lebensqualität bringen. FAZIT: Seien Sie offen für neue Angebote. Vergleichen Sie Ihre bestehenden Tarife. Nehmen Sie neue Herausforderung im Nebenjob an.

Ich wünsche Ihnen dabei extrem viel Erfolg und Glück.

Denn glücklich ist, wer glücklich macht!

 

 

Ihr Andreas Tissen-Blogteam

 

 

Ihr Andreas Tissen-Blogteam

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